Mein Lieblingsgedicht ist....
Zu den Erinnerungen an die Winter- und Weihnachtszeit gehören oft auch Gedichte und Geschichten, mit denen man aufgewachsen ist und die man in´s Herz geschlossen hat. Diese Gedichte stelle ich hier vor und wenn auch Sie einen solchen Schatz haben, den Sie vorstellen möchten, senden Sie mir gerne eine mail an: hartmann (at) frauenmesse.com
Ich veröffentliche dann gerne Ihr Gedicht zusammen mit einem Link auf Ihre Website oder Ihren Blog.
Katja Wegener (www.ism-kosmetik.de) schrieb mir:
"diese Zeilen, die mir gerade in der Weihnachtszeit sehr wichtig sind, habe ich für Dich:
Eine deutsche Weisheit sagt: „Je mehr Freude wir anderen Menschen machen, desto mehr Freude kehrt ins eigene Herz zurück“ Gerade in der heutigen Zeit, zaubert Liebe, Miteinander und Gemeinsames, Freude in alle Herzen" Und ich freue mich auch besonders über das schöne Bild, das sie mitsandte: 
(Bild: Katja Wegener)
So schrieb mir Rolf Blum (www.treffpunkt-meditation.de): Wie Du weisst, bin ich mehr der Naturreligion der keltischen Druiden zugetan, als der kirchlichen Tradition. Im Rahmen meiner Fortbildung zum Barden gehört es, die Inspiration, die Krativität zu wecken, Geschichten und Gedichte vorzutragen… und (mit etwas Mut) auch mal selbst etwas zu schreiben. Ich hoffe, es gefällt:
Darum bitte ich Euch auch um drei Wünsche:
Einen Herzens-Wunsch für sich selbst
Einen Herzens-Wunsch für die Familie / Freunde / gute Bekannte
Einen Herzens-Wunsch für das Land, in dem du lebst
Schreibt sie auf einen kleinen Zettel ( bewahrt ihn auch auf, für den Sommer) und zum Fest laut vorlesen!
Und dann: FEIERN! Begrüßen wir das „neue“ Licht:
Essen, trinken, lachen
all die feinen Sachen,
die mir von der Göttin gegeben
sie lassen mich leben!
Manchesmal verwehen sie im Wind,
und Sorgen sind es nur, die ich find.
Doch immer weiß ich, ist nur ein Mensch, der durch mich lacht,
da ist es gleich, wie schaurig ist die Nacht -
am Ende ist das Licht der Seele, das, was stets gewinnt,
alle Sorgen und Trauer zerinnt!
Die Göttin bringt Frieden und Liebe zuhauf,
und schaue ich mit meinem Herzen darauf,
so spricht der Baum, ja gar der Stein zu mir:
Liebe und Lebe, das gehört zu Dir!
In diesem Sinne: Ich freue mich auf Euch!!

Dietlinde Hachmann, Autorin (www.mein-wunscherbe.de) und eine liebe Freundin, hat sich für unsere Winterwonderland-Gedichtesammlung eine schöne Überraschung überlegt: Sie hat das Gedicht gleich selbst gesprochen und ich freue mich sehr, dieses hier zeigen zu dürfen:
"Das Christkind" von Robert Reinick

Karin Sebelin (www.karin-sebelin.de) sandte folgende schöne Zeilen:
Auf einem Berg aus Zuckerkant..
(Arno Holz)
Auf einem Berg aus Zuckerkant,
unter einem blühenden Machandelbaum,
blinkt mein Pfefferkuchenhäuschen.
Seine Fensterchen sind aus Goldpapier,
aus seinem Schornstein raucht Watte.
Im grünen Himmel, über mir, rauscht die Weihnachtstanne.
In meinem See aus Staniol
spiegeln sich alle ihre Engel, alle ihre Lichter!
Die kleinen Kinder stehn rum
und staunen mich an.
Ich bin der Zwerg Turlitipu.
Mein dicker Bauch ist aus Traganth,
meine Beinchen Streichhölzer,
meine listigen Äugelchen
Korinthen.

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Nicole Busse (www.nicole-busse.de): "Es ist zwar kein Gedicht aus meiner Kindheit, denn Ringelnatz habe ich erst in meiner Studienzeit entdeckt, aber ich finde es so schön, dass es in Ihrer Sammlung nicht fehlen sollte."
Weihnachten (Joachim Ringelnatz)
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.

Marietta Madler schreibt: "Das ist eine schöne Idee, es sind ja wunderschöne, u.a. auch weniger bekannte Gedichte, zusammengekommen. Ich will Dir auch Eines schicken, das sich, wenn es kälter wird, gut eignet. Vielen Dank und Dir eine schöne Vorweihnachtszeit!" mariettamadler.wordpress.com Healthy&Fit Präventionsnetzwerk
Der Bratapfel
(Fritz Kögel)
Ihr Kinder kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört wie es knallt und zischt!
Bald wird es aufgetischt.
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Ihr Kinder lauft schneller!
Holt euch einen Teller!
Holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel
Sie pusten und sie prusten,
sie gucken und sie schlucken,
schnalzen und schmecken,
lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel!

Harald Rettich sandte dieses Gedicht von Friedrich Wilhelm Güll:
Der erste Schnee
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Ei, du liebe, liebe Zeit, Und im Garten jeder Baum, Und der Schlot vom Nachbarhaus, Und im Hof der Pumpenstock Aber dann, wenn´ s noch so stürmt, Ei, ihr lieben, lieben Leut´, |
Kino einmal anders! Am 28.12.2011 im Thalia-Kino in Potsdam www.talentfeuerwerk.de

Von Christine Sevdas, www.hotel-monaco.de, erhielt ich folgende Zeilen:
"Hier ist mein Weihnachtsgedicht, das ich schon als Kind sehr mochte. Man riecht förmlich die süßen Weihnachtsgerüche und den glitzernden Schnee."
Christkind im Walde
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Christkind im Walde |
Christkindlein trat zum Apfelbaum, Die süßen Früchte alle nahm’s, |

Sabine Scherer, die auf Ihrem Blog www.ciao-calotta.de über höfische Tänze, Venedig, Venezianische Masken und Kostüme bloggt, hat einen Lieblingsdichter: Christian Morgenstern. Von ihm ist auch ihr Weihnachtsgedicht für unsere Sammlung:
Das Weihnachtsbäumlein
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Es war einmal ein Tännelein Bis eines Tags der Gärtner kam, |
Doch nach nicht gar zu langer Zeit, |
Gabi Schendl-Gallhofer, Herausgeberin des kostenlosen online Lebensratgebermagazins "PinkPumps OPEN"
www.pinkpumpsopen.eu hat folgendes geschrieben: "Das untenstehende Gedicht habe ich mehrere Weihnachten als Kind aufsagen "dürfen". ;-) Trotzdem gefällt es mir sehr gut."
Am Heiligen Abend
Moritz Gottlieb Saphir (1795-1858)
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Der Tag verschließt |
Und Liebe strömet aus den offenen Herzen, |

Christine Hartmann: Mein Lieblingsgedicht führt mich immer wieder, wenn ich es höre oder lese, zurück in meine Kindheit, als in den Häusern noch nicht die bunten Lichter blinkten, sondern noch Kerzenschimmer verheißungsvoll von Weihnachten und seinen Geheimnissen erzählte. Diese wundervollen Zeilen schrieb Joseph von Eichendorf:
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Markt und Straßen stehn verlassen, Und ich wandre aus den Mauern |
An den Fenstern haben Frauen Sterne hoch die Kreise schlingen, |
Bild 1
Image: Evgeni Dinev / FreeDigitalPhotos.net
Bild 2
Image: Nutdanai Apikhomboonwaroot / FreeDigitalPhotos.ne
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