Mai 19, 2012

Presse-Information des nationalen Aktionsbündnisses zum Equal Pay Day


Thematischer Schwerpunkt des Bündnisses 2011 sind die tradierten Rollenstereotype und deren Auswirkungen. Sowohl der öffentliche Dienst als auch zahlreiche Unternehmen haben gezeigt, dass eine an Chancengleichheit

orientierte Arbeitskultur wesentliche Beiträge für erfolgreiche Veränderungen leistet.
Die Aktion läuft bis zum Equal Pay Day am 25. März 2011 und umfasst damit jenen symbolischen Zeitraum, den Frauen im Durchschnitt länger arbeiten müssten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen.

Die Unterschriften können auch auf www.equalpayday.de geleistet werden. Bundesweit wird es am 25. März wieder zahlreiche Aktionen und Maßnahmen geben, die auf die bestehenden Entgeltunterschiede hinweisen und Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft zum Handeln auffordern. Entgeltunterschiede haben vielfältige Ursachen. Eine besondere Rolle kommt den tradierten Rollenstereotypen zu. Diese beeinflussen nicht nur die Aufgabenverteilung in den Familien, sondern auch das Berufswahl- und Erwerbsverhalten von Frauen und Männern. So unterbrechen Frauen ihre Erwerbsarbeit häufiger familienbedingt,arbeiten nach wie vor vielfach in Teilzeit und sind nur selten in Führungspositionen zu finden. Dies führt zu Einbußen bei Gehalt und Karriere und letztlich nicht selten auch zu einer nicht existenzsichernden Rente. Das derzeitige Steuer- und Sozialversicherungsrecht unterstützt diese Entwicklung, indem es immer noch die Alleinverdiener-Ehe fördert. Die daraus resultierenden Entgeltunterschiede verstärken wiederum die althergebrachte Rollenverteilung in den Familien.


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