Kaffeeduft …

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Overview

  • Design
    8
  • Performance
    9
  • Usability
    7
  • Display
    6
  • Features
    5
Summary

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70
Good

 tchibozentrale…empfängt mich, als ich die Tchibo-Firmenzentrale in Hamburg betrete und es gibt mir gleich ein Gefühl des Willkommen-Seins, das sich fortsetzt, als ich in der Cafeteria bei einer Tasse Kaffee über die Social Media Aktivitäten des deutschen Traditionsunternehmens spreche.

1949 gegründet und in hanseatischer Kaufmannstradition geführt von Max Herz, legte dieser schon früh großen Wert auf die Kommunikation mit seinen Kunden. So lagen z. B. den Kaffee-Versandpaketen regelmäßig von ihm selbst unterschriebene Informationen zu Neuigkeiten im Unternehmen bei.

„Wir haben im März 2011 mit den Social Media Aktivitäten hier bei Tchibo begonnen,“ erzählt mir Sandra Coy, „und wir haben von Anfang an großen Wert auf das Zuhören gelegt, darauf geachtet, welche Fragen und Anregungen unsere Kunden z B. auf facebook und in unserem Blog gepostet haben.“ Tradition eben.

Kundenfragen auf Social Media Kanälen innerhalb weniger Stunden zu beantworten, war eine Herausforderung für die beteiligten Abteilungen im Hause Tchibo, der sich alle gerne stellten und die heute eine Selbstverständlichkeit ist.

„Wir sind mit den Menschen in Social Media sehr positiv im Gespräch,“ meint Malina Wiegand, „und Transparenz ist uns sehr wichtig.“

Wir kommen auf die aktuellen Themen im Hause zu sprechen:

frauenmesse: Ihre Kunden können auch Gas und grünen Strom über Tchibo beziehen. Ist die Vielfalt des Angebotes heute ein Muss für Unternehmen im Wettbewerb um Marktanteile?frauenmessetchibo

Sandra Coy: Grüne Energie ist für Tchibo ein stark wachsendes Geschäftsfeld und ein Baustein unseren Kunden nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Der Einsatz regenerativer Energiequellen wie Wasser, Sonne und Wind schont das Klima und die Umwelt. Ökostrom aus 100% Wasserkraft zu fairen Konditionen gibt es bei Tchibo mit 12 Monaten Preisgarantie – und das ohne Vorkasse und Mindestvertragslaufzeiten. Die Verträge sind monatlich kündbar. Tchibo selbst hat seine deutschen Röstereien, die Lager- und Verwaltungsstandorte sowie einen Großteil der Filialen auf Strom aus regenerativen Energiequellen umgestellt.

frauenmesse: Tchibo hat vor kurzem den dritten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt und schreibt dazu, dass Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung für das Unternehmen zusammengehören. Auf einen kurzen Nenner gebracht: was genau umfasst Ihre Firmenphilosophie ?

Malina Wiegand: Nachhaltigkeit ist bei Tchibo fester Bestandteil der Unternehmensstrategie – der Nachhaltigkeitsbericht 2010 verdeutlicht unser vielfältiges Engagement unter anderem bei Kaffee, Baumwolle, Holz oder CO2. Unser mittelfristiges Ziel ist es, alle Tchibo Produkte und Prozesse nachhaltig zu gestalten. Auf diese Weise soll die Marke Tchibo zu 100% für ökologische und soziale Verantwortung stehen. Als Hamburger Familienunternehmen bestimmen das Leitbild des „ehrbaren Kaufmanns“, die Orientierung am langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und das Bewusstsein, dass Unternehmen als Teil der Gesellschaft auch Verantwortung für diese tragen, seit der Unternehmensgründung vor über 60 Jahren unser Handeln.

frauenmesse: In Kenya, in der Region Baragwi, unterstützen Sie mit dem „Tchibo Mount Kenya Project” Farmerfamilien, soziale und ökologische Projekte. Wie sieht diese Hilfe konkret vor Ort für die Menschen aus?

Sandra Coy: Hier lesen Sie am Besten den Blog Artikel und sehen den Erklärfilm. Für weitere Fragen bin ich dann da! In Kürze: Wir helfen den Farmerfrauen sich selber zu helfen, mit Schulungen (agrar, und finanz) sowie Anschubfinanzierungen für Projekte, wie etwa die Wasserleitung oder Kühe zum Milchverkauf. Generell ist der Gedanke dahinter: nur mit Frauen kann ein Umdenken in Afrika stattfinden, und einmal Geld hilft nicht. Die Frauen müssen selber nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln, mit denen sie auch in Zukunft ihr Auskommen haben:http://blog.tchibo.com/aktuell/unternehmen/hilfe-fur-farmerinnen-am-mount-kenya/

waescheInteressant wird es dann auch noch einmal, als ich eine Führung durch die Abteilung für Qualitätsmanagement im Non-Food Bereich bekomme. Hier wird geprüft, ob die Produktdefinitionen erfüllt wurden: stimmen die Maße der Kleidungsstücke, sind diese farbecht (ja, es wird sogar selbst gewaschen, um dieses zu kontrollieren).

Zum Abschluss führt mich Sandra Coy noch durch eine Ausstellung im Hause, in der Firmenhistorie aus allen Jahrzehnten zusammen getragen wurde – von bunten Einkaufstüten bis hin zum Kaffeegeschirr – eine interessante Zeitreise durch sechs Jahrzehnte des Tchibo-Unternehmens.

Es war ein interessanter und spannender Vormittag mit vielen Einblicken und Informationen, für die ich mich besonders bei meinen beiden Gesprächspartnerinnen herzlich bedanke.

Christine Hartmann

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